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Wieder etliche Gebäudeschäden an Weihnachten und Silvester

3. Januar 2012 2 Kommentare
Hausbrand by flickr e.roeske Wieder etliche Gebäudeschäden an Weihnachten und Silvester

cc by flickr/ e.roeske

In jedem Jahr wird im Vorfeld der Feiertage vor den Gefahren von Bränden gewarnt, doch leider kommt es gegen Ende des Jahres trotzdem immer wieder zu einigen Schäden, die nicht selten auf Unachtsamkeit der Verursacher zurückzuführen sind. Dies allein macht deutlich wie wichtig eine Gebäudeversicherung für Hausbesitzer ist.

Alleine in Dortmund wurden an Heiligabend drei heftige Dachstuhlbrände verzeichnet. Die Schäden durch Böller und Silvesterraketen waren ebenfalls zahlreich. Über die Weihnachtstage sind meist trockene Adventskränze oder Kerzen im Allgemeinen die Hauptursache für Brände. An Silvester gilt dies meist für verirrte Raketen, die zum Beispiel in der Dachrinne landen, dort noch glimmen und so die Isolierung unter den Dachpfannen anzünden. Schlimmstenfalls verirren sie sich in ein geöffnetes oder angekipptes Fenster oder landen auf etwas Brennbaren auf dem Balkon.

Für all solche Schäden kommt die Gebäudeversicherung auf, es sei denn der Versicherte hat selbst grob fahrlässig gehandelt und zum Beispiel Kerzen über Nacht brennen gelassen. In allen anderen Fällen ist es gut, wenn man versichert ist.

Gebäudeversicherung: Regress eines Mieters nur bei grober Fahrlässigkeit

13. Dezember 2011 Keine Kommentare
Adventskranz by flickr onnola Gebäudeversicherung: Regress eines Mieters nur bei grober Fahrlässigkeit

cc by flickr/ onnola

Besonders in der Adventszeit kommt es aus Unachtsamkeit und ähnlichen Gründe leider häufig zu Bränden. Bei einem Schaden, den man als Mieter verursacht, greift normalerweise die Gebäudeversicherung des Vermieters. Der Bundesgerichtshof entschied, dass der Mieter von der Versicherung nur dann in Regress genommen werden kann, wenn grob fahrlässiges Verhalten vorliegt.

In dem konkreten Fall ging es um eine Mieterin, deren Adventskranz einen Brand und damit einen Schaden in Höhe von über 25.000 Euro verursacht hatte. Die Gebäudeversicherung des Vermieters übernahm den Schaden, wollte danach jedoch die Vermieterin bzw. deren private Haftpflichtversicherung in Regress nehmen. Der Versicherer behauptete, dass die Vermieterin grob fahrlässig gehandelt hatte, indem sie ins Bett gegangen sei ohne die Kerzen zu löschen. Die Betroffene verneinte dies jedoch.

Die Richter des Bundesgerichtshof erklärten, dass es hier keine Beweise für grob fahrlässiges Verhalten gebe. Es liege nur einfache Fahrlässigkeit vor, da die Mieterin den Adventskranz nicht genug gesichert hatte. Ein Regress wäre nur bei grober Fahrlässigkeit möglich.