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Artikel Tagged ‘Versicherung’

Versicherungsvergleiche bieten gĂĽnstige Angebote

2. Oktober 2011 Keine Kommentare
Rolf H. 150x150 Versicherungsvergleiche bieten gĂĽnstige Angebote

cc by flickr/ Rolf H.

Wer Eigentümer einer Immobilie ist, der sollte diese unbedingt schützen. Dabei ist es ganz egal, ob der Eigentümer das Haus selbst bewohnt oder an andere vermietet. Denn schnell ist es passiert. Ein kleines Feuer wird zur Katastrophe und vernichtet das ganze Bauwerk. Oder ein Leitungswasserschaden beschädigt die Wände und Böden des Hauses. Einen kleinen Schaden kann der Eigentümer vielleicht noch aus eigener Tasche bezahlen. Aber was ist, wenn das ganze Haus zerstört wird oder der Schaden mehrere Tausend Euro beträgt? Das bedeutet für die Meisten den finanziellen Ruin.

Daher ist es für jeden Hausbesitzer ratsam eine Wohngebäudeversicherung abzuschließen. Diese kommt für Schäden auf, die durch Feuer, Blitzschlag, Leitungswasser und Sturm entstehen. Zusätzlich können auch die sogenannten Elementarschäden mit eingeschlossen werden. Gerade in der heutigen Zeit steigt die Nachfrage danach erheblich. Zu den Risiken gehören Schäden durch Erdbeben, Erdrutsch, Lawinen und Hochwasser. Aber auch individuelle Risiken kann der Hauseigentümer mitversichern. Besitz er beispielsweise ein Aquarium oder ein Wasserbett sollte er diese zusätzlichen Risiken in jedem Fall seiner Versicherung mit angeben. Ein defektes Wasserbett kann gerade die Etage darunter erheblich beschädigen.

Der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung ist freiwillig. Kein Eigentümer sollte jedoch darauf verzichten. Die Prämie ist im Gegensatz zu dem Schaden, der entstehen kann, gering. Für Bauherren ist der Abschluss einer Versicherung meistens Pflicht. Die Banken verlangen bei der Kreditvergabe einen Nachweis über diesen Vertrag.

Der Beitrag einer Wohngebäudeversicherung richtet sich nach verschiedenen Kriterien. Wichtig sind die Größe und die Beschaffenheit der Immobilie sowie alle Sonderausstattungen. Auch relevant ist der Wohnort. Die Beiträge der verschiedenen Versicherer variieren sehr stark. Damit der Hausherr nicht zu viel bezahlt, sollte er vorab die Beiträge miteinander vergleichen. Das funktioniert am besten mit einem Vergleichsrechner für Wohngebäudeversicherungen. Einmal die Daten eingegeben, erhält eine Übersicht mehrerer Angebote, die individuell für ihn erstellt werden. Daraus kann er sich das günstigste Angebot aussuchen.

Was mĂĽssen Hausbesitzer im Winter unbedingt griffbereit haben?

9. September 2011 Keine Kommentare
mueritz 150x150 Was mĂĽssen Hausbesitzer im Winter unbedingt griffbereit haben?

cc by flickr/ mueritz

Wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt, sollten sich Hausbesitzer daran machen, ihre Bestände an Winterausrüstung zu überprüfen. Schneeschieber, Streusalz und Co., was sollte in keiner Abstellkammer fehlen?

Viele Häuser werden mit Öl beheizt. Es ist ratsam, den Vorrat an Heizöl bereits im Spätsommer zu überprüfen und gegebenenfalls die Tanks im Keller aufzufüllen. Heizöl ist in den Wintermonaten auf Grund der erhöhten Nachfrage teurer als im Sommer, wer also seine Heizkosten senken möchte, der bestellt bis spätestens Oktober die benötigte Menge Öl. Auch ein Preisvergleich der verschiedenen Anbieter lohnt sich!

Mit den ersten Schneeflocken wird ein Schneeschieber zum unverzichtbaren Utensil. Hausbesitzer sind per Gesetz dazu verpflichtet, die Gehwege vor ihrem Haus von Schnee und Eis zu räumen. Billige Modelle aus dem Baumarkt oder Versandhandel mit Plastikschaufel sollten erst gar nicht angeschafft werden. Sie halten im besten Falle nur eine Saison. Auf Dauer gesehen günstiger sind hochwertige Schneeschieber aus Aluminium mit verstärkter Vorderkante aus gehärtetem Stahl. Diese Werkzeuge halten mehrere Jahre und kommen auch mit riesigen Schneemassen zurecht.

Häufig erlebt man, dass Hausbesitzer die Gehwege mit Streusalz abstreuen. Salz hat zwar unbestreitbar sehr gute abtauende Wirkung, ist leider jedoch in gleichem Maße schädlich für die Umwelt. Zudem ist der Einsatz von Streusalz in den meisten Gemeinden verboten und die Verwendung nur in Ausnahmefällen (bei starker Vereisung, auf Treppen oder bei starken Gefällen) erlaubt. Die Verwendung von abstumpfenden Mitteln wie Kies, Sand oder Streusplit ist die umweltfreundliche Alternative zu Streusalz, darüber hinaus noch völlig legal und weniger kostenintensiv.

Wasserleitungen, die im Winter wenig bis gar nicht genutzt werden, sollten ĂĽber die Wintermonate stillgelegt werden. Eingefrorene Leitungen platzen schnell, die Reparatur wird dann richtig teuer!

Gut gerüstet mit diesen Tipps kann der nächste Winter kommen!

Die Wohngebäudeversicherung – Inhalte und Sinn

24. August 2010 1 Kommentar

Bei der Wohngebäudeversicherung handelt es sich um eine Versicherungsart, die den Gebäudeeigentümer gegen Risiken absichert, die eine Teil- oder Komplettzerstörung des entsprechenden Gebäudes zur Folge haben können. Hierbei sind die wesentlichen versicherten Risiken Leitungswasserschäden, Sturm-, Feuer- sowie Hagelschäden. Grundsätzlich beinhaltet die Wohngebäudeversicherung die Absicherung des Gebäudes und der hiermit fest verbundenen Dinge, während die Hausratversicherung als Ergänzung alle nicht fest mit dem Gebäude verbundenen Gegenstände versichert. Generell ist der versicherte Gegenstand das Wohngebäude selbst mit allen fest verbundenen Inhalten sowie auch möglichen Nebengebäuden, die allerdings in der Versicherungspolice benannt sein müssen. Alle nicht fest mit dem Wohngebäude verbundenen Gegenstände müssen darüber hinaus über die Hausratversicherung gegen Schäden oder Zerstörung sowie Verlust abgesichert werden.

Das Ziel des Abschlusses einer Wohngebäudeversicherung besteht darin, im Schadenfall entweder eine Sanierung des Gebäudes oder einen kompletten Wiederaufbau finanzieren zu können und auch weitere Kosten, die sich aus dem Schadenfall ergeben, durch die Versicherungsgesellschaft absichern zu lassen.

Generell werden beim Abschluss der Wohngebäudeversicherung die versicherten Sachen namentlich in der Versicherungspolice benannt. Hierzu gehören neben der Adresse des versicherten Gebäudes auch die Nennung des Gebäudezubehörs wie beispielsweise Müllboxen, Klingelanlagen oder Briefkastenanlagen. Auch besonderes, speziell und individuell vereinbartes Gebäudezubehör muss in der Versicherungspolice genau benannt sein. Dies kann sowohl Carports als auch Garagen, Garten- und Gewächshäuser oder Gehwegs- und Hofbefestigungen sowie auch Hundehütten oder anderes Gebäudezubehör sein, dass der Versicherungsnehmer im Rahmen der Wohngebäudeversicherung mit als versicherte Sache einschließen möchte.

Beachten sollte der Versicherungsnehmer, dass unterschiedliche, fest mit dem Gebäude verbundene Sachen nicht im Rahmen der Wohngebäudeversicherung mitversichert sind. Hierzu gehören beispielsweise nachträglich eingebaute Dinge, wie beispielsweise eine Markise, die von einem Mieter einer Wohnung des Wohngebäudes angebracht wurde.

Die Prämienberechnung erfolgt über die Versicherungssumme mit dem Wert 1914. Zur genauen Berechnung des aktuellen Gebäudewertes wird nun dieser Betrag mit dem für das jeweilige Jahr aktuellen Baukostenindex multipliziert. So ergibt sich eine ständig aktuelle Versicherungssumme für das Wohngebäude und eine Unterversicherung, die sich aus Kaufkraftveränderungen ergeben, wird damit vermieden. Bei einer kompletten Zerstörung erhält der Versicherungsnehmer zunächst den Zeitwert des Gebäudes erstattet. Nach Belegeinreichung über die Wiederherstellung des Gebäudes wird letztlich die Differenzsumme zum Neuwert von der Versicherungsgesellschaft erstattet.

Die Baufinanzierung über Banken und auch die Finanzierung zwecks Kaufs einer bereits bestehenden Immobilie ist heute ausschließlich mit der Vorlage einer bereits abgeschlossenen Wohngebäudeversicherung möglich. Kreditinstitute verweigern im Regelfall die Finanzierung eines Wohngebäudes, wenn diese Versicherung nicht vorliegt. So wird der Vertrag vor dem Ausfall geschützt, der sich durch die Zerstörung des Gebäudes vor Abschluss der Finanzierung ergeben könnte.