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Gebäudeversicherung: Haus fit für den Winter machen

24. Januar 2012 Keine Kommentare
Winter by flickr fleckchen Gebäudeversicherung: Haus fit für den Winter machen

cc by flickr/ fleckchen

In diesem Jahr lässt der richtig eisige Winter bisher in weiten Teilen Deutschlands auf sich warten. Dies gibt allen Hausbesitzern mehr Zeit ihr Haus vor dem Einsetzen von Schnee und Eis fit für die kalte Jahreszeit zu machen. Natürlich sollte man dies normalerweise bereits im Herbst tun, jedoch haben alle, die dies bis jetzt vor sich hergeschoben haben, noch einmal eine Gnadenfrist erhalten.

Bei Schäden am Haus durch Frost, Eis, Schnee und Stürme springt die Gebäudeversicherung ein, jedoch ist der Besitzer auch in der Pflicht. So muss er unter anderem vor dem Winter dafür sorgen, dass er möglichen Schäden vorbeugt. Ein genauer Blick in die Versicherungsbedingungen lohnt sich.

Zu diesen Pflichten gehört zum Beispiel mögliche Schäden am Dach vor dem ersten großen Schnee zu beseitigen, denn bricht das Dach unter der Schneelast ein und ein schon im Vorfeld entstandener Schaden, der nicht behoben wurde, ist dafür verantwortlich, so wird die Gebäudeversicherung nur zum Teil oder gar nicht einspringen.

Dies gilt auch für eventuell defekte Wasserrohre und -leitungen. Zudem müssen diese im Winter stets erwärmt werden, damit sie nicht einfrieren, platzen und zu einem Wasserschaden führen. Dies gilt vor allem für leer stehende Gebäude oder aber, wenn man längere Zeit im Winter nicht im Haus ist (Urlaub etc.). Die Festigkeit des Daches usw. muss ebenfalls regelmäßig geprüft werden, damit Stürme nicht einen größeren Schaden anrichten.

Was mĂĽssen Hausbesitzer im Winter unbedingt griffbereit haben?

9. September 2011 Keine Kommentare
mueritz 150x150 Was mĂĽssen Hausbesitzer im Winter unbedingt griffbereit haben?

cc by flickr/ mueritz

Wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt, sollten sich Hausbesitzer daran machen, ihre Bestände an Winterausrüstung zu überprüfen. Schneeschieber, Streusalz und Co., was sollte in keiner Abstellkammer fehlen?

Viele Häuser werden mit Öl beheizt. Es ist ratsam, den Vorrat an Heizöl bereits im Spätsommer zu überprüfen und gegebenenfalls die Tanks im Keller aufzufüllen. Heizöl ist in den Wintermonaten auf Grund der erhöhten Nachfrage teurer als im Sommer, wer also seine Heizkosten senken möchte, der bestellt bis spätestens Oktober die benötigte Menge Öl. Auch ein Preisvergleich der verschiedenen Anbieter lohnt sich!

Mit den ersten Schneeflocken wird ein Schneeschieber zum unverzichtbaren Utensil. Hausbesitzer sind per Gesetz dazu verpflichtet, die Gehwege vor ihrem Haus von Schnee und Eis zu räumen. Billige Modelle aus dem Baumarkt oder Versandhandel mit Plastikschaufel sollten erst gar nicht angeschafft werden. Sie halten im besten Falle nur eine Saison. Auf Dauer gesehen günstiger sind hochwertige Schneeschieber aus Aluminium mit verstärkter Vorderkante aus gehärtetem Stahl. Diese Werkzeuge halten mehrere Jahre und kommen auch mit riesigen Schneemassen zurecht.

Häufig erlebt man, dass Hausbesitzer die Gehwege mit Streusalz abstreuen. Salz hat zwar unbestreitbar sehr gute abtauende Wirkung, ist leider jedoch in gleichem Maße schädlich für die Umwelt. Zudem ist der Einsatz von Streusalz in den meisten Gemeinden verboten und die Verwendung nur in Ausnahmefällen (bei starker Vereisung, auf Treppen oder bei starken Gefällen) erlaubt. Die Verwendung von abstumpfenden Mitteln wie Kies, Sand oder Streusplit ist die umweltfreundliche Alternative zu Streusalz, darüber hinaus noch völlig legal und weniger kostenintensiv.

Wasserleitungen, die im Winter wenig bis gar nicht genutzt werden, sollten ĂĽber die Wintermonate stillgelegt werden. Eingefrorene Leitungen platzen schnell, die Reparatur wird dann richtig teuer!

Gut gerüstet mit diesen Tipps kann der nächste Winter kommen!