Versicherung fĂŒr WasserschĂ€den

22. Juli 2012 Keine Kommentare
Haus by flickr Horst Schulte 150x150 Versicherung fĂŒr WasserschĂ€den

cc by flickr/ Horst Schulte

Es gibt viele Problemquellen, welche einen Wasserschaden verursachen können. Wichtig ist, dass der Schaden nicht nur in der Seitenwand, sondern auch in der Decke oder im Boden auftreten kann. Jedoch sind die Wand und die Decke die 2 hĂ€ufigsten Stellen, an denen sich das Wasser ausbreitet. Vor allem von WasserschĂ€den im Keller hört man immer öfters. Der Grund kann hier eine Überschwemmung sein. Aber auch oft undichte Leitungen, welche in der Wand verlaufen, können einen Schaden verursachen. Undichte DĂ€cher sind ebenfalls ein Problem, da auch hier ein Wasserschaden in der Decke des Untergeschoßes auftritt.

Bei WasserschĂ€den nimmt die Wand das Wasser auf. NatĂŒrlich erfolgt dies nicht bereits nach kurzer Zeit. Auch eine gewisse Menge an Wasser muss vorhanden sein, dass es zu SchĂ€den kommen kann. Der Grund, warum WasserschĂ€den so gefĂ€hrlich sind, ist folgender: Durch das Wasser im Mauerwerk kann nicht nur Schimmel auftreten. Auch die StabilitĂ€t der gesamten Mauer wird durch die Feuchtigkeit stark beeintrĂ€chtigt.

Bis zur vollstĂ€ndigen Reparatur kann man die Trocknung der WĂ€nde mit einem oder mehreren Heizstrahlern etwas unterstĂŒtzen. Diese gibt es billig im Versandhandel zu kaufen.

Üblicherweise ĂŒbernimmt die Hausratsversicherung die Kosten, welche fĂŒr die Mauertrockenlegung zustande kommen. Manchmal beteiligt sich auch die Privathaftpflichtversichung des Mieters an dem Schaden. Dies kommt natĂŒrlich immer drauf an, wie man versichert ist. Falls der Schaden durch Dritte verursacht wurde, muss dessen Versicherung die Kosten fĂŒr die Instandsetzung des Mauerwerks ĂŒbernehmen. Vorher muss auch die genaue Ursache des Wasserschadens festgestellt werden.

Im Falle, dass man als Bewohner des Hauses oder der Mietwohnung beispielsweise an den Leitungen gepfuscht hat, und jetzt der Schaden der Versicherung gemeldet wird, ĂŒbernimmt diese im Normalfall keine Kosten fĂŒr Reparaturen. Deswegen sollte man bei Problemen immer den Techniker ins Haus holen, bevor man selbst Hand anlegt.

Steuern sparen mit Denkmalimmobilien

2. Juni 2012 Keine Kommentare
Denkmalsanierung 300x218 Steuern sparen mit Denkmalimmobilien

Denkmalsanierung - flickr/Alex Parks

Sie verdienen gutes Geld, zahlen entsprechend hohe Steuern und wollen in Immobilien investieren? Auch wenn Immobilien im allgemeinen gerade in diesen wirtschaftlich eher unsicheren Zeiten als sichere Geldanlage hoch im Kurs stehen, so denken Sie doch vielleicht einmal daran, in Denkmalimmobilien zu investieren. Hier erwarten Sie besonders hohe Steuervorteile.

Ob Sie nun selbst in Ihre Denkmalimmobilie einziehen möchten oder diese vermieten möchten, vieles spricht dafĂŒr, sich hier zu engagieren. Bereits die Sanierung Ihrer Denkmalimmobilie bzw. eines Baudenkmals können Sie steuerlich voll abschreiben. Und zwar nur ĂŒber 12 Jahre verteilt. Paragraph 7i des Einkommensteuergesetzes (EStG) regelt: In den ersten 8 Jahren gibt es 9 %, in den folgenden 4 Jahren dann noch je 7 %. Eine solch hohe Steuerersparnis macht sich also schnell in Ihrem Portemonnaie bemerkbar.

DarĂŒber hinaus können Sie bei Vermietung des von Ihnen sanierten Denkmals auch die kompletten Finanzierungskosten (Darlehenszinsen) in voller Höhe absetzen.

Bei Denkmalimmobilien können Sie tatsÀchlich nicht nur durch eine Vermietung einen beachtlichen Steuervorteil erzielen, sondern auch, wenn Sie das Objekt selbst bewohnen möchten. Dann können Sie immerhin noch 90 % der Modernisierungskosten geltend machen, auf 10 Jahre verteilt. Das rechnet sich also ebenfalls ziemlich schnell.

ZusĂ€tzlich hat jeder KĂ€ufer die Möglichkeit, auch die ursprĂŒngliche Altbausubstanz abzuschreiben. HierfĂŒr gibt es einen Stichtag, nĂ€mlich den 01.01.1925. Ist die Immobilie Ă€lter, so können Sie von den Anschaffungskosten jĂ€hrlich 2,5 % auf 40 Jahre abschreiben, handelt es sich um ein jĂŒngeres Objekt, so wĂ€ren es immer noch 2 % pro Jahr fĂŒr 50 Jahre.

FĂŒr KĂ€ufer, die ĂŒber hohe Grenzsteuerbelastungen klagen, kommen somit Steuerentlastungen von mehr als 40 % in Betracht. Von einer möglichen Wertsteigerung des Objektes einmal ganz abgesehen. Hier gilt es, vor dem Kauf analog zu sonstigen ImmobilienkĂ€ufen Standort und Lage entsprechend analysieren und einschĂ€tzen zu lassen. Je besser die Lage, desto höher ein eventueller Wiederverkaufswert.

Erzielen Sie eine solche Wertsteigerung, nachdem Sie Ihre Denkmalimmobilie mehr als 10 Jahre gehalten haben, so ist der Verkaufsgewinn auch noch steuerfrei. Ein weiterer Vorteil, den es aufgrund der Abgeltungssteuer bei anderen Anlageformen sonst auch nicht mehr gibt.

Zusammengefasst sollten Sie sich wirklich einmal ernsthaft mit Denkmalimmobilien beschÀftigen. Finden Sie das richtige Objekt in entsprechender Lage zu einem akzeptablen Preis, dann spricht wirklich nicht sehr viel dagegen, sich in diesem Bereich einmal zu engagieren. Immobilien sind momentan ohnehin voll im Trend, Denkmalimmobilien sind von der Renditesituation her noch einmal interessanter als andere Immobilien es ohnehin schon sind.

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Überschwemmung im Keller: Kein Elementarschutz bei abschĂŒssiger Zufahrt

13. MĂ€rz 2012 Keine Kommentare
Überflutung by wikimedia Rumuz Überschwemmung im Keller: Kein Elementarschutz bei abschĂŒssiger Zufahrt

cc by wikimedia/ Rumuz

Das Versicherungsrecht ist generell ein sehr komplexes Thema, bei dem es am Ende in einigen FÀllen auf die jeweilige Auslegung der Fakten ankommt. So ist es kein Wunder, dass auch im Bereich der GebÀudeversicherung immer wieder FÀlle vor Gericht landen. Erst die Richter können dann Klarheit schaffen, auch im Hinblick auf weitere FÀlle.

So ist zum Beispiel ein Urteil des Oberlandesgerichts Oldenburg interessant, in dem es darum geht, wann die Elementarschutzversicherung fĂŒr einen ĂŒberfluteten Keller aufkommt. Demnach kommt es dabei am Ende darauf an, wie das Wasser in den Keller gelangt ist. Ist ein Rohrbruch die Ursache oder die Überflutung des Bodens, so greift die GebĂ€udeversicherung bzw. der Elementarschutz.

Ist das Wasser jedoch durch bauliche Gegebenheiten, wie zum Beispiel eine abschĂŒssig gelegene Zufahrt zur Garage, in den Keller geflossen, ist laut den Richtern die Elementarschutzversicherung nicht zustĂ€ndig. Solche Gegebenheiten sollte man wenn möglich bereits im Vorfeld mit dem Versicherer klĂ€ren.

KĂ€lteschĂ€den an der Heizung: Auch im FrĂŒhjahr aufpassen!

6. MĂ€rz 2012 Keine Kommentare
FrĂŒhling by geograph Peter Styles KĂ€lteschĂ€den an der Heizung: Auch im FrĂŒhjahr aufpassen!

cc by geograph/ Peter Styles

Selten haben uns KĂ€lteschĂ€den in einem Winter so stark beschĂ€ftigt, wie in diesem. Die zwar wenigen, dafĂŒr aber besonders kalten Tage haben in etlichen Haushalten zu SchĂ€den an Rohren und Wasserleitungen gefĂŒhrt, weshalb die Branche in diesem Bereich mit deutlich höheren Kosten rechnet.

So langsam wird es nun FrĂŒhling und die meisten freuen sich wohl auf die Zeit, in der man sich endlich wieder von der Heizung verabschieden kann. Dabei sollte man jedoch nicht zu voreilig handeln, denn auch im FrĂŒhjahr kann es noch zu plötzlichen Temperaturschwankungen kommen. Damit keine SchĂ€den entstehen, sollte man die Heizung noch nicht komplett abdrehen.

Vor allem in der Nacht ist es gut, wenn die Heizung nicht unter eine bestimmte Temperatur fallen kann. Eingefrorene Leitungen können bekanntlich platzen. Danach hat man womöglich auch noch Ärger mit Feuchtigkeits- oder SchimmelschĂ€den.

Fett beim Erhitzen immer beaufsichtigen!

28. Februar 2012 Keine Kommentare
Frittieren by wikimedia Hayford Peirce Fett beim Erhitzen immer beaufsichtigen!

cc by wikimedia/ Hayford Peirce

Generell sollte man seinen Herd beim Kochen nicht unbeaufsichtigt lassen und schon gar nicht das Haus verlassen, wenn sich etwas Heißes auf dem Herd befindet. Dies gilt vor allem, wenn man leicht entzĂŒndliche Dinge wie Fett erhitzt. In solch einem Fall muss man damit rechnen, dass man die Kosten fĂŒr einen eventuellen Schaden zum Teil selbst tragen muss, denn die WohngebĂ€udeversicherung wird dies als grobe FahrlĂ€ssigkeit bewerten. Dies geht aus einem Urteil des Landgerichts Dortmund hervor, auf das die Fachzeitschrift „recht und schaden“ hinweist.

In dem konkreten Fall hatte eine Frau zum Frittieren von Pommes Frites Fett auf dem Herd erhitzt. WĂ€hrend dieses Vorgangs verließ sie nicht nur die KĂŒche, sondern gleich das ganze Haus um ihre Tochter abzuholen. Das Fett entzĂŒndete sich und verursachte einen Schaden von rund 11.000 Euro. Die WohngebĂ€udeversicherung weigerte sich aufgrund von grob fahrlĂ€ssigem Verhalten fĂŒr den vollen Schaden aufzukommen. 50 Prozent sollte die Frau alleine ĂŒbernehmen.

Die Richter sahen dies am Ende genauso wie der Versicherer. Das Erhitzen von Fett zĂ€hle zu den besonders gefĂ€hrlichen TĂ€tigkeiten im Haushalt, da es leicht entflammbar ist. Die Frau hĂ€tte nicht die KĂŒche und schon gar nicht das Haus verlassen dĂŒrfen.

WasserschÀden gut dokumentieren

21. Februar 2012 Keine Kommentare
Heizung by flickr Manchester Library WasserschÀden gut dokumentieren

cc by flickr/ Manchester Library

Noch ist der Winter in diesem Jahr nicht vorbei. In einigen Teilen Deutschlands konnte man nach den frostigen Tagen wieder ein wenig aufatmen, doch heute schneit es zum Beispiel in Berlin wieder. Wie an dieser Stelle bereits hĂ€ufiger berichtet, gehören zu den hĂ€ufigsten SchĂ€den bei diesen Temperaturen WasserschĂ€den durch gefrorene Leitungen. So haben wir bereits hĂ€ufiger darauf hingewiesen, dass man unbedingt alle RĂ€ume gut heizen und Außenleitungen entleeren und abdrehen sollte.

Kommt es dennoch zu einem Wasserschaden, so ist es extrem wichtig, diesen ausreichend zu dokumentieren. So sollten nicht nur Fotos vom kaputten Rohr, den nassen Stellen oder der Überschwemmung gemacht werden, sondern auch Bilder von kaputten GegenstĂ€nden wie Teppichen oder ElektrogerĂ€ten.

Wenn möglich können auch bestimmte GegenstĂ€nde aufgehoben werden, falls ein SachverstĂ€ndiger sie genauer in Augenschein nehmen möchte. Eine Quittung ĂŒber den bezahlten Preis bei GegenstĂ€nden ist ebenfalls ratsam. FĂŒr solche SchĂ€den wird nĂ€mlich die Hausratversicherung einspringen. FĂŒr SchĂ€den am GebĂ€ude selbst greift die WohngebĂ€udeversicherung des Hausbesitzers bzw. Vermieters, jedoch nicht, wenn der Betroffene selbst seine oben erwĂ€hnten Obliegenheitspflichten wie Heizen vernachlĂ€ssigt hat. Hier liegt die Beweislast jedoch beim Versicherer.

WohngebÀudeversicherung: Urteil zu Absicherung bei Erdfall

14. Februar 2012 Keine Kommentare
Höhle bei flickr dasu  WohngebÀudeversicherung: Urteil zu Absicherung bei Erdfall

cc by flickr/ dasu_

Wenn es ums Geld geht, so scheinen uns Menschen die Argumente niemals auszugehen. So landen zum Beispiel immer wieder FÀlle vor Gericht, in denen es sich um Definitionsfragen in Versicherungsbedingungen dreht. So wurde vor dem Oberlandesgericht in Koblenz vor knapp einem Jahr ein Urteil gefÀllt, das bei der WohngebÀudeversicherung den Unterschied zwischen einem Erdfall und einem Einsturz durch Austrocknung klÀrte.

Konkret ging es dabei um einen Hausbesitzer, bei dessen Haus sich bereits Risse gebildet hatten. Ein SachverstĂ€ndiger stellte daraufhin fest, dass das Erdreich unter dem Haus ausgetrocknet sei und sich aufgrund dieser Verkleinerung des Bodens das Haus langsam absenke. Der EigentĂŒmer forderte daraufhin von seiner WohngebĂ€udeversicherung entsprechende Leistungen, denn SchĂ€den durch Erdfall waren mitversichert.

Der Versicherer weigerte sich jedoch und argumentierte, dass es sich bei einer Austrocknung des Erdreichs nicht um einen Erdfall handle. Die Richter waren am Ende ebenfalls dieser Meinung und der HauseigentĂŒmer musste fĂŒr die SchĂ€den selbst aufkommen. Laut dem Gericht sei ein Erdfall ein naturbedingter Einsturz des Bodens ĂŒber natĂŒrlichen HohlrĂ€umen. Dies lĂ€ge bei der Austrocknung des Erdreichs nicht vor.

Wasserschaden durch zugefrorene Leitungen: Haftet Mieter oder Vermieter?

7. Februar 2012 Keine Kommentare
Winter by flickr johannes.kuensebeck Wasserschaden durch zugefrorene Leitungen: Haftet Mieter oder Vermieter?

cc by flickr/ johannes.kuensebeck

In diesen Tagen ist die anhaltende KĂ€lte in Deutschland das Thema Nummer eins. Vielerorts ist es durch die Minusgrade bereits zu SchĂ€den an Rohren und Leitungen gekommen. Der hĂ€ufigste Grund hierfĂŒr ist, dass das Wasser nicht abgelassen wurde oder die Heizung ausgestellt oder zu niedrig geregelt war. Dadurch frieren die Leitungen zu und es kann zu einem Wasserschaden kommen, der oft erst viel zu spĂ€t bemerkt wird, wenn der Schaden schon groß ist.

In einem Miethaus stellt sich in solch einem Fall natĂŒrlich die Frage, ob der Vermieter oder der Mieter haftet. GrundsĂ€tzlich muss ein Mieter dafĂŒr sorgen, dass er mit der Mietsache gut umgeht. Dazu gehört eben auch im Winter alle RĂ€ume ausreichend zu beheizen und dies in entsprechendem Maße im Winter auch zu tun, wenn man zum Beispiel ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum im Urlaub ist. Kommt man dieser Pflicht nicht nach und macht sich so der groben FahrlĂ€ssigkeit schuldig, so muss in der Regel der Mieter selbst haften.

EingeschrĂ€nkt wird diese Haftung zum Teil, wenn die GebĂ€udeversicherung des Vermieters SchĂ€den durch RohrbrĂŒche abdeckt. Hat sich der Mieter nur leicht fahrlĂ€ssig verhalten, kann diese Versicherung einspringen. Waren die Leitungen schlecht isoliert oder verlegt, so muss in den meisten FĂ€llen ebenfalls der Vermieter haften, vor allem wenn der Mieter seiner Sorgfaltspflicht nachgekommen ist.

Ökotest: WohngebĂ€udeversicherungen im Test

31. Januar 2012 Keine Kommentare
Haus by flickr Horst Schulte Ökotest: WohngebĂ€udeversicherungen im Test

cc by flickr/ Horst Schulte

Die Experten von Ökotest haben sich fĂŒr ihre Februar-Ausgabe 2012 WohngebĂ€udeversicherungen nĂ€her angesehen. Unter die Lupe genommen wurden dabei 113 Tarife von 46 Anbietern. Sechs MusterhĂ€user in drei StĂ€dten wurden fĂŒr den Test als Beispiele herangezogen. Ökotest konnte durchaus einige gute WohngebĂ€udeversicherungen finden. Gleichzeitig fanden es die Experten auch schade, dass sich einige Anbieter offenbar nicht testen lassen wollten. Einige hĂ€tten grundlos abgesagt oder sich gar nicht erst gemeldet.

Testsieger mit einer Gesamtnote von 1,53 wurde der Tarif Komfort 07/2011 der Medien Versicherung. Generell zeigte sich im Test, dass gute WohngebĂ€udeversicherungen nicht immer gleich die teuersten sein und von großen Anbietern kommen mĂŒssen.

Positiv fiel den Experten auf, dass einige Anbieter auf den Punkt grobe FahrlĂ€ssigkeit verzichten. Das heißt sie regulieren gewisse SchĂ€den auch dann, wenn der Versicherte sich nicht komplett korrekt verhalten hat. Ein unbeaufsichtigtes Kaminfeuer, das zu einem Brand wird, wĂ€re ein Beispiel fĂŒr solch einen Fall.

Auch der Elementarschutz gewinnt in den Augen von Ökotest immer mehr an Bedeutung. Dabei gibt es ebenfalls bei einigen Anbietern gute Zusatzangebote. Prinzipiell raten die Experten dazu, auf Preis und Leistung gleichermaßen zu achten und Tarife genau miteinander zu vergleichen. Die genauen Ergebnisse des Tests findet man in der Ökotest Februar 2012.

GebĂ€udeversicherung: Haus fit fĂŒr den Winter machen

24. Januar 2012 Keine Kommentare
Winter by flickr fleckchen GebĂ€udeversicherung: Haus fit fĂŒr den Winter machen

cc by flickr/ fleckchen

In diesem Jahr lĂ€sst der richtig eisige Winter bisher in weiten Teilen Deutschlands auf sich warten. Dies gibt allen Hausbesitzern mehr Zeit ihr Haus vor dem Einsetzen von Schnee und Eis fit fĂŒr die kalte Jahreszeit zu machen. NatĂŒrlich sollte man dies normalerweise bereits im Herbst tun, jedoch haben alle, die dies bis jetzt vor sich hergeschoben haben, noch einmal eine Gnadenfrist erhalten.

Bei SchĂ€den am Haus durch Frost, Eis, Schnee und StĂŒrme springt die GebĂ€udeversicherung ein, jedoch ist der Besitzer auch in der Pflicht. So muss er unter anderem vor dem Winter dafĂŒr sorgen, dass er möglichen SchĂ€den vorbeugt. Ein genauer Blick in die Versicherungsbedingungen lohnt sich.

Zu diesen Pflichten gehört zum Beispiel mögliche SchĂ€den am Dach vor dem ersten großen Schnee zu beseitigen, denn bricht das Dach unter der Schneelast ein und ein schon im Vorfeld entstandener Schaden, der nicht behoben wurde, ist dafĂŒr verantwortlich, so wird die GebĂ€udeversicherung nur zum Teil oder gar nicht einspringen.

Dies gilt auch fĂŒr eventuell defekte Wasserrohre und -leitungen. Zudem mĂŒssen diese im Winter stets erwĂ€rmt werden, damit sie nicht einfrieren, platzen und zu einem Wasserschaden fĂŒhren. Dies gilt vor allem fĂŒr leer stehende GebĂ€ude oder aber, wenn man lĂ€ngere Zeit im Winter nicht im Haus ist (Urlaub etc.). Die Festigkeit des Daches usw. muss ebenfalls regelmĂ€ĂŸig geprĂŒft werden, damit StĂŒrme nicht einen grĂ¶ĂŸeren Schaden anrichten.