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Archiv für Januar, 2012

Ökotest: WohngebĂ€udeversicherungen im Test

31. Januar 2012 Keine Kommentare
Haus by flickr Horst Schulte Ökotest: WohngebĂ€udeversicherungen im Test

cc by flickr/ Horst Schulte

Die Experten von Ökotest haben sich fĂŒr ihre Februar-Ausgabe 2012 WohngebĂ€udeversicherungen nĂ€her angesehen. Unter die Lupe genommen wurden dabei 113 Tarife von 46 Anbietern. Sechs MusterhĂ€user in drei StĂ€dten wurden fĂŒr den Test als Beispiele herangezogen. Ökotest konnte durchaus einige gute WohngebĂ€udeversicherungen finden. Gleichzeitig fanden es die Experten auch schade, dass sich einige Anbieter offenbar nicht testen lassen wollten. Einige hĂ€tten grundlos abgesagt oder sich gar nicht erst gemeldet.

Testsieger mit einer Gesamtnote von 1,53 wurde der Tarif Komfort 07/2011 der Medien Versicherung. Generell zeigte sich im Test, dass gute WohngebĂ€udeversicherungen nicht immer gleich die teuersten sein und von großen Anbietern kommen mĂŒssen.

Positiv fiel den Experten auf, dass einige Anbieter auf den Punkt grobe FahrlĂ€ssigkeit verzichten. Das heißt sie regulieren gewisse SchĂ€den auch dann, wenn der Versicherte sich nicht komplett korrekt verhalten hat. Ein unbeaufsichtigtes Kaminfeuer, das zu einem Brand wird, wĂ€re ein Beispiel fĂŒr solch einen Fall.

Auch der Elementarschutz gewinnt in den Augen von Ökotest immer mehr an Bedeutung. Dabei gibt es ebenfalls bei einigen Anbietern gute Zusatzangebote. Prinzipiell raten die Experten dazu, auf Preis und Leistung gleichermaßen zu achten und Tarife genau miteinander zu vergleichen. Die genauen Ergebnisse des Tests findet man in der Ökotest Februar 2012.

GebĂ€udeversicherung: Haus fit fĂŒr den Winter machen

24. Januar 2012 Keine Kommentare
Winter by flickr fleckchen GebĂ€udeversicherung: Haus fit fĂŒr den Winter machen

cc by flickr/ fleckchen

In diesem Jahr lĂ€sst der richtig eisige Winter bisher in weiten Teilen Deutschlands auf sich warten. Dies gibt allen Hausbesitzern mehr Zeit ihr Haus vor dem Einsetzen von Schnee und Eis fit fĂŒr die kalte Jahreszeit zu machen. NatĂŒrlich sollte man dies normalerweise bereits im Herbst tun, jedoch haben alle, die dies bis jetzt vor sich hergeschoben haben, noch einmal eine Gnadenfrist erhalten.

Bei SchĂ€den am Haus durch Frost, Eis, Schnee und StĂŒrme springt die GebĂ€udeversicherung ein, jedoch ist der Besitzer auch in der Pflicht. So muss er unter anderem vor dem Winter dafĂŒr sorgen, dass er möglichen SchĂ€den vorbeugt. Ein genauer Blick in die Versicherungsbedingungen lohnt sich.

Zu diesen Pflichten gehört zum Beispiel mögliche SchĂ€den am Dach vor dem ersten großen Schnee zu beseitigen, denn bricht das Dach unter der Schneelast ein und ein schon im Vorfeld entstandener Schaden, der nicht behoben wurde, ist dafĂŒr verantwortlich, so wird die GebĂ€udeversicherung nur zum Teil oder gar nicht einspringen.

Dies gilt auch fĂŒr eventuell defekte Wasserrohre und -leitungen. Zudem mĂŒssen diese im Winter stets erwĂ€rmt werden, damit sie nicht einfrieren, platzen und zu einem Wasserschaden fĂŒhren. Dies gilt vor allem fĂŒr leer stehende GebĂ€ude oder aber, wenn man lĂ€ngere Zeit im Winter nicht im Haus ist (Urlaub etc.). Die Festigkeit des Daches usw. muss ebenfalls regelmĂ€ĂŸig geprĂŒft werden, damit StĂŒrme nicht einen grĂ¶ĂŸeren Schaden anrichten.

Streu- und RĂ€umpflicht von HauseigentĂŒmern im Winter

17. Januar 2012 Keine Kommentare
Winter by geograph P Flannagan Streu  und RĂ€umpflicht von HauseigentĂŒmern im Winter

cc by geograph/ P Flannagan

Wer ein Haus besitzt, der muss bei Schnee und Eis dafĂŒr sorgen, dass gerĂ€umt und gestreut wird. Doch wie sehen hier genau die Pflichten von HauseigentĂŒmern aus? Die genaue Streu- und RĂ€umpflicht regeln die StĂ€dte und Gemeinden, jedoch kann man in der Regel mit einer Pflicht zwischen 7 und 20 Uhr rechnen. An Sonn- und Feiertagen beginnt sie ein bis zwei Stunden spĂ€ter.

Der Eingangsbereich und der BĂŒrgersteig vor dem Haus muss in einer Breite von ungefĂ€hr 1,20 bis 1,50 Meter gerĂ€umt werden. Streuen ist jedoch generell wichtiger als RĂ€umen. Zu ParkplĂ€tzen und MĂŒlltonnen reicht ein Weg von einer Breite von rund 50 Zentimetern, was vor allem bei MietshĂ€usern entscheidend ist.

Vermieter können die Pflicht auch auf die Mieter abwĂ€lzen, jedoch ist der Vermieter damit trotzdem noch in der Pflicht fĂŒr die Einhaltung zu sorgen. Erledigt ein anderes Unternehmen oder ein Hausmeister das RĂ€umen und Streuen, so können die Kosten im Rahmen der Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden. Ist ein Mieter seiner Pflicht nicht nachgekommen und es kommt jemand dadurch zu schaden, hilft die private Haftpflichtversicherung. Beim HauseigentĂŒmer ist in der Regel die GebĂ€udeversicherung zustĂ€ndig.

Weihnachtsbaumbrand – zahlt die Versicherung?

6. Januar 2012 Keine Kommentare
Bild 12 231x300 Weihnachtsbaumbrand   zahlt die Versicherung?

Die schönste Zeit des Jahres - flickr.com/Christopher Heinz

Weihnachten ist eine der schönsten Zeiten des Jahres. Und zugleich eine der gefÀhrlichsten. Jedes Jahr kommt es in der Weihnachtszeit zu hunderten BrÀnden. Nicht selten sind davon WeihnachtsbÀume und auch AdventskrÀnze betroffen.

Übernimmt die Versicherung den Schaden?
Wenn es zum Brand kommt, ist der Baum selten das einzige, was in Mitleidenschaft gezogen wird. Auch Tapete, Decke und nicht selten die Möbel werden beschĂ€digt. So ein Brand kann daher schnell ins Geld gehen. GlĂŒcklich ist, wer eine Hausratversicherung besitzt. Auch bei BrĂ€nden am Weihnachtsbaum greift diese. Die Hausratversicherung beinhaltet den Feuerschutz. Dieser gilt bei jeder Art von offnem Brandherd, dazu zĂ€hlen auch Kerzen. Wohl bemerkt echte Kerzen. Sollte die Verkabelung einer elektrischen Kerze durchbrennen und es deshalb zum Brand kommen, greift der Überspannschutz. Dieser ist aber nicht in jeder Versicherung enthalten.

Wie sollte man vorgehen?
GrundsĂ€tzlich bestehen Versicherungen darauf, dass bei offnem Feuer immer eine erwachsene Person in der NĂ€he zu sein hat. Wird diese Aufsichtspflicht nachweislich verletzt, ist es schwer noch an eine EntschĂ€digung zu kommen. Daher sollten die echte Kerzen am Weihnachtsbaum niemals außer Acht gelassen werden. Ist doch ein Brand eingetreten und das Feuer gelöscht, gilt es Ruhe zu bewahren. Der erste Griff sollte zum Telefon gehen. Viele Versicherungen richten ĂŒber die Weihnachtsfeiertage Hotlines ein, bei denen man den Hergang schildern kann. Wer einen Versicherungsmakler besitzt, ĂŒber den die Versicherung abgeschlossen wurde, sollte stattdessen ihn kontaktieren. Oft kennen sie Tricks, die es zu beachten gilt, damit die Versicherung auch tatsĂ€chlich zahlt. Danach sollte der Brandort dokumentiert werden. Dazu gehören Fotos aus mehreren Perspektiven und ein GedĂ€chtnisprotokoll. All das sollte so frĂŒh wie möglich gemacht werden, um Einzelheiten nicht zu vergessen. Alle anwesenden Personen sollte darĂŒber hinaus als Zeugen aufgefĂŒhrt werden.
Je besser man sich vorbereitet, desto mehr Materialien kann man der Versicherung vorlegen und desto weniger eigene SchlĂŒsse können sie ziehen. Den Brandschutz sollte man auch schon beim Kauf im Online-Shop bedenken.

Wieder etliche GebÀudeschÀden an Weihnachten und Silvester

3. Januar 2012 2 Kommentare
Hausbrand by flickr e.roeske Wieder etliche GebÀudeschÀden an Weihnachten und Silvester

cc by flickr/ e.roeske

In jedem Jahr wird im Vorfeld der Feiertage vor den Gefahren von BrĂ€nden gewarnt, doch leider kommt es gegen Ende des Jahres trotzdem immer wieder zu einigen SchĂ€den, die nicht selten auf Unachtsamkeit der Verursacher zurĂŒckzufĂŒhren sind. Dies allein macht deutlich wie wichtig eine GebĂ€udeversicherung fĂŒr Hausbesitzer ist.

Alleine in Dortmund wurden an Heiligabend drei heftige DachstuhlbrĂ€nde verzeichnet. Die SchĂ€den durch Böller und Silvesterraketen waren ebenfalls zahlreich. Über die Weihnachtstage sind meist trockene AdventskrĂ€nze oder Kerzen im Allgemeinen die Hauptursache fĂŒr BrĂ€nde. An Silvester gilt dies meist fĂŒr verirrte Raketen, die zum Beispiel in der Dachrinne landen, dort noch glimmen und so die Isolierung unter den Dachpfannen anzĂŒnden. Schlimmstenfalls verirren sie sich in ein geöffnetes oder angekipptes Fenster oder landen auf etwas Brennbaren auf dem Balkon.

FĂŒr all solche SchĂ€den kommt die GebĂ€udeversicherung auf, es sei denn der Versicherte hat selbst grob fahrlĂ€ssig gehandelt und zum Beispiel Kerzen ĂŒber Nacht brennen gelassen. In allen anderen FĂ€llen ist es gut, wenn man versichert ist.

Die wichtigsten GebĂ€udeversicherungen fĂŒr HĂ€user

2. Januar 2012 Keine Kommentare
Bild 11 300x227 Die wichtigsten GebĂ€udeversicherungen fĂŒr HĂ€user

Hoffentlich gebÀudeversichert - flickr.com/Thomas Kohler

Die beiden wichtigsten Versicherungen, die jeder Hausbesitzer abschließen sollte sind die Hausratversichrung und natĂŒrlich die GebĂ€udeversicherung. Diese beiden werden nachfolgend erklĂ€rt, um ihre Relevanz hervorzuheben.

Die Hausratversicherung
Ob Sie nun in einem Einfamilienhaus wohnen oder sich das GebĂ€ude in einem Zweifamilienhaus mit einer anderen Partei teilen – Fakt ist, Sie benötigen eine Hausratversicherung. Was alles von einer Hausratversicherung abgedeckt wird, ist schnell erklĂ€rt. Am einfachsten ist es sich vorzustellen, dass alle beweglichen und teilweise auch unbeweglichen Möbel (KĂŒche), die sich im Haus befinden, von der Hausratversicherung erfasst werden. Haben Sie besondere StĂŒcke wie wertvolle Bilder oder AntiquitĂ€ten mĂŒssen diese extra bei Abschluss der Versicherung aufgenommen werden. Auch SonderfĂ€lle wie Aquarien oder Wasserbetten werden von verschiedenen Versicherungen gesondert vermerkt. Ansonsten gehört das komplette Mobiliar zum Hausrat, sowie auch die Kleidung, Unterlagen, Geschirr, usw.

Durch die Hausratversicherung werden Gefahren und SchĂ€den durch Feuer, Leitungswasser, Einbruch und auch Diebstahl (Raub) reguliert. Das ist je nach Versicherer erweiterbar auf ÜberspannungsschĂ€den, SchĂ€den, die durch Elemente verursacht werden, aber auch zum Beispiel auf Verlust des Fahrrades durch Diebstahl. Tritt ein Schadensfall ein, so ersetzt die Versicherung dann die beschĂ€digte Sache in der Regel zum aktuellen Neuwert (Wiederbeschaffungswert). Deshalb ist der Abschluss einer solchen Versicherung bares Geld wert.

Die GebÀudeversicherung
Zur Absicherung eines Kredites bei der Bank wird sehr oft der Abschluss einer GebĂ€udeversicherung verlangt. Die GebĂ€udeversicherung kamm man mit dem Hausrat vergleichen, allerdings fĂŒr das GebĂ€ude und nicht den Inhalt. Sie ist der Schutz, der nötig wird, wenn SchĂ€den am Eigenheim entstehen oder dies sogar ganz zerstört wird. Die Versicherungssumme des Hauses wird an den Quadratmetern festgemacht. Die Gefahren, die hauptsĂ€chlich versichert sind, sind Feuer, Wasser, Sturm- und HagelschĂ€den. Optional können wieder Blitzschlag, weitere ElementarschĂ€den (Überschwemmung, extremer Regen) und Glasbruch. Das ist natĂŒrlich je nach Versicherung erweiterbar fĂŒr kostenintensive Ausstattungen, die mit der ĂŒblichen Versicherungssumme nicht abgedeckt sind.