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Archiv für Dezember, 2011

Bauzinsen 2012 stabil

22. Dezember 2011 Keine Kommentare
Wirtschaftsentwicklung 300x252 Bauzinsen 2012 stabil

Wirtschaftsentwicklung - flickr/Bank of England

Derzeit ist es nicht sehr leicht, eine Prognose fĂĽr die Entwicklung der Bauzinsen 2012 abzugeben. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass der Leitzins erst im Dezember 2011 von der europäischen Zentralbank, der EZB gesenkt wurde. Aktuell können sich die Banken ĂĽber einen Zeitraum von 3 Jahren frisches Kapital zur Refinanzierung zu einem Zinssatz von gerade einmal 1,0% p.a. leihen. Damit ist es möglich, dass besonders viel Kapital zu einem sehr niedrigen Zinssatz angeboten wird. Die Banken haben daher durch die Möglichkeit sich von der EZB Geld zu einem niedrigen Zinssatz zu leihen, besonders einfach an Kapital zu gelangen. Theoretisch ist es möglich, dass bedingt durch den niedrigen Zinssatz der EZB auch die Bauzinsen 2012 deutlich in den Keller gehen können – man sollte also die Darlehensrechner im Internet im Auge behalten.

Bauzinsen 2012 bleiben niedrig – Anlagezinsen fallen
Wenn die Banken sich zu einem niedrigen Zinssatz bei der EZB Geld leihen können, ist es möglich, dass auch die Zinssätze für Anlagen im Bereich Tagesgeld und Festgeld deutlich sinken. Dies liegt daran, dass die Banken ihren privaten Geldgebern und Kunden sehr gerne hohe Zinsen zahlen, wenn sie gleichzeitig auch von der EZB frisches Geld zu einem Zinssatz in Höhe von 1,0% p.a. über einen Zeitraum von 3 Jahren leihen können. Allgemein ist daher davon auszugehen, dass die Anlagezinsen in der nächsten Zeit deutlich sinken werden.

Bauzinsen meist auch niedrig, wenn Anlagezinsen niedrig sind
Da viele Menschen nach alternativen Anlagemöglichkeiten suchen, ist es möglich, dass in Sachwerte, wie zum Beispiel in Immobilien investiert wird. Gerade Immobilien werden gerne gekauft, oder aber auch gebaut, wenn es die Möglichkeit gibt, dass sehr günstig Geld über Baukredite eingeholt werden kann. Baukredite werden in den meisten Fällen über einen langen Zeitraum von vielen Jahren aufgenommen. Dies hat den Vorteil, dass die Zinsen über viele Jahre niedrig gehalten sind, da sie anfangs festgeschrieben werden und gleichzeitig alles bequem abbezahlt werden kann. Auch höhere Summen können somit perfekt über niedrige Bauzinsen 2012 aufgenommen werden und über viele Jahre hinweg abbezahlt werden. Gerade die Ratenzahlung ist attraktiv und bietet viele Vorteile, wenn Kunden sich dazu entschließen, ein Haus zu erwerben, oder aber auch komplett eine neue Immobilie zu bauen.

Jahreswechsel: Gebäudeversicherung checken

20. Dezember 2011 Keine Kommentare
Silvester by flickr rbrands Jahreswechsel: Gebäudeversicherung checken

cc by flickr/ rbrands

Der Jahreswechsel bringt es für die meisten mit sich, dass man auf die vergangenen Monate zurückschaut und auch neue Pläne für das kommende Jahr schmiedet. Diesen Zeitpunkt sollte man auch dazu nutzen, einige Versicherungen wie die Hausrat- oder die Gebäudeversicherung auf den neuesten Stand zu bringen um Unterversicherung zu vermeiden.

Hat man sich zum Beispiel in letzter Zeit eine Solaranlage auf das Dach gesetzt oder bestimmte Arbeiten am Haus beendet, die den Wert des Gebäudes verändern, gilt es den Versicherer darüber zu informieren und dafür zu sorgen, dass der Versicherungsschutz angepasst wird.

Dies kann mit einer leichten Anhebung der Beiträge einhergehen, jedoch kann einem dies im Schadensfall viel Ärger und finanzielle Sorgen ersparen. In manchen Fällen werden die Beiträge jedoch nicht angepasst. Also, wenn man auf das Jahr 2011 zurückblickt, auch an den Versicherungsschutz denken!

News fĂĽr 2012 im Bereich Immobilien

17. Dezember 2011 Keine Kommentare
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Timmendorfer Strand - flickr.com/Markus Tacker

Es ist nicht nur alleine aufgrund der Wirtschaftslage zu erwarten, dass die Immobilienpreise in 2012 auch weiterhin steigen werden. Einer der Gründe liegt darin begründet, dass die Menschen verunsichert sind und bei der Geldanlage lieber in langlebige Sachwerte investieren. Immobilien in Timmendorfer Strand mit viel Tourismusverkehr und der guten Lage sind eine gute Investition. Es gibt jedoch noch andere wichtige Änderungen für Immobilienkäufer und Hausbesitzer, die im Folgenden dargestellt werden sollen.

Die maximale Summe der Förderung des Kfw Wohneigentumsprogramm besteht ab 2012 nur noch in Höhe von 50.000 Euro. Vorher waren es 75.000 Euro. DafĂĽr kann die Finanzierungssume aber ab diesem Zeitpunkt bis zu 100% betragen. In den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein wird die Grunderwerbssteuer von 3 auf 5% angehoben. Die Zinsen fĂĽr ein Darlehen sind fĂĽr das Jahr 2012 nicht präzise vorauszusagen. Dies hat u.a. mit der unvorhersehbaren wirtschaftlichen Lage zu tun. Es werden jedoch Zinsen im Bereich von 3 – 4% erwartet.

Bei der Vermietung innerhalb der Familie ist eine Steuervereinfachung für die Hausbesitzer eingeführt worden. So müssen sie keine Gewinnerwartungen, also die Prognoseabsicht, für die nächsten dreißig Jahre mehr erstellen. Auffällig ist, dass sich vor allem die KfW Förderprogramme im nächsten Jahr ändern werden.

So fällt auf, dass bei der Modernisierung von Wohnraum nur noch energetische Modernisierungen durch die KfW Bank fördern lassen. Für sonstige Modernisierungswünsche wird man sich wohl darauf einstellen müssen andere Banken in Anspruch zu nehmen. Bei Kreditsummen von bis zu 60.000 Euro ist dieses Anliegen aber auch durch andere Trägen in vielen Fällen durchsetzbar.

Man sieht also, dass man in den meisten Fällen keine tiefgreifenden Veränderungen für das Jahr 2012 fürchten muss. Nur bei den KfW Förderprogramm können Einschnitte größeren Umfangs in Einzelfällen auftreten. In Summe gesagt ist der Kauf einer Immobilie eine langfristige Geldanlage, vor allem Immobilien in Timmendorfer Strand, die sich auf jeden Fall lohnt und nur wenig Risiko mit sich bringt. Dabei ist es nicht entscheidend, ob man die Immobilie für sich selbst nutzt oder sie als Geldanlage bzw. Altersvorsorge verwenden möchte.

Gebäudeversicherung: Regress eines Mieters nur bei grober Fahrlässigkeit

13. Dezember 2011 Keine Kommentare
Adventskranz by flickr onnola Gebäudeversicherung: Regress eines Mieters nur bei grober Fahrlässigkeit

cc by flickr/ onnola

Besonders in der Adventszeit kommt es aus Unachtsamkeit und ähnlichen Gründe leider häufig zu Bränden. Bei einem Schaden, den man als Mieter verursacht, greift normalerweise die Gebäudeversicherung des Vermieters. Der Bundesgerichtshof entschied, dass der Mieter von der Versicherung nur dann in Regress genommen werden kann, wenn grob fahrlässiges Verhalten vorliegt.

In dem konkreten Fall ging es um eine Mieterin, deren Adventskranz einen Brand und damit einen Schaden in Höhe von über 25.000 Euro verursacht hatte. Die Gebäudeversicherung des Vermieters übernahm den Schaden, wollte danach jedoch die Vermieterin bzw. deren private Haftpflichtversicherung in Regress nehmen. Der Versicherer behauptete, dass die Vermieterin grob fahrlässig gehandelt hatte, indem sie ins Bett gegangen sei ohne die Kerzen zu löschen. Die Betroffene verneinte dies jedoch.

Die Richter des Bundesgerichtshof erklärten, dass es hier keine Beweise für grob fahrlässiges Verhalten gebe. Es liege nur einfache Fahrlässigkeit vor, da die Mieterin den Adventskranz nicht genug gesichert hatte. Ein Regress wäre nur bei grober Fahrlässigkeit möglich.

Frostschäden: Hausbesitzer in der Pflicht

6. Dezember 2011 Keine Kommentare
Frost by flickr Bibliothek der Fachhochschule Hannover Frostschäden: Hausbesitzer in der Pflicht

cc by flickr/ Bibliothek der Fachhochschule Hannover

Wir haben an dieser Stelle bereits das eine oder andere Mal darüber berichtet, dass man in unbewohnten Gebäuden besonders im Winter das Wasser abdrehen muss bzw. die Räume soweit beheizen, dass das Wasser in den Rohren nicht frieren kann. Dies gilt laut einem Urteil des Landgerichts Essen auch, wenn nur einzelne Teile des Gebäudes unbewohnt sind.

In dem konkreten Fall ging es um ein Mietshaus, in dem sich vier Wohnungen und eine Gaststätte befanden. Die Mieter von drei Wohnungen als auch die Betreiber der Gaststätte zogen aus. Diese Räumlichkeiten standen leer. Der verbleibende Mieter sollte ebenfalls zum Jahresende ausziehen, schaffte diesen Termin jedoch nicht, weshalb er mit dem Vermieter vereinbarte die Wohnung auch noch im Januar nutzen zu können.

Dem Mieter fiel auf, dass im Keller Wasser von den Wänden herabfloss. Als Ursache machte man ein durch Frost gebrochenes Rohr aus, das sich in der Dachgeschosswohnung befand. Die Gebäudeversicherung weigerte sich den Schaden voll zu begleichen und wollte sich lediglich zu 30 Prozent beteiligen. Im Vertrag hatte der Hausbesitzer nämlich mit dem Versicherer vereinbart in ungenutzten Räumen das Wasser abzusperren.

Vor Gericht sprach der Mann davon, dass dies aus rein praktischen Gründen nicht möglich gewesen sei, da er sonst dem verbliebenen Mieter auch hätte Wasser und Heizung abdrehen müssen. Dies ließen die Richter nicht gelten, da der Hausbesitzer alternativ ja auch die leeren Räume hätte heizen können, damit kein Frostschaden entsteht. Er habe sich daher grob fahrlässig verhalten und eine Kürzung der Leistungen der Gebäudeversicherung von um die 70 Prozent sei rechtens.